Pirna - Schmilka (7 Tage)

Pirna - Schmilka (7 Tage) Bestaunen Sie wildromantische Schluchten, erhabene Tafelberge und bizarre Sandsteinfelsen. Bereits seit Jahrhunderten zieht diese einzigartige Naturwelt Besucher in ihren Bann. Zahlreiche Maler waren und sind so sehr begeistert von den vielfältigen Sandsteinformationen, dass sie diese naturgeschaffenen Kunstwerke auch in ihren Kunstwerken verewigen. Folgen Sie den Spuren eben jener Künstler und nehmen auch Sie viele beeindruckende Bilder mit nach Hause. Der Malerweg verspricht Ihnen ein ganz besonderes Wandererlebnis.

Route

Tag 1: Individuelle Anreise nach Liebethal
Heute reisen sie in Eigenregie in Liebethal einem Stadtteil von Pirna an. Der kleine Ort beherbergt eine der ältesten Kirchen der Sächsischen Schweiz, die zum verweilen einlädt.

Tag 2: Liebethal – Stadt Wehlen (ca. 12 km, ca. 4 Std., Aufstieg ca. 170 m)
Ihre erste Wanderung beginnt im malerischem Liebethaler Grund, den Sie optional auch mit dem Stadtbus erreichen. Das tief in die Landschaft eingeschnittene Tal, das auch als „Eingangstor zur Sächsischen Schweiz“ bezeichnet wird, hat sich in den letzten 200 Jahren durch Steinbrucharbeiten verändert. Es ist doppelt so breit geworden. Weiter geht Ihre Wanderung durch den Uttewalder Grund, der für sein angenehmes Kellerklima bekannt ist. Die Schlucht ist durch Erosion entstanden und führt Sie zu Ihrem Tagesziel, der Stadt Wehlen. Diese wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich als „Wehlstädtl“ erwähnt und zuerst durch Fischer, Schiffer und Steinbrecher besiedelt. Von der einstigen Burg oberhalb der Stadt sind heute jedoch nur noch wenige Gewölbereste erhalten geblieben.

Tag 3: Stadt Wehlen – Hohnstein (ca. 11 km, ca. 4,5 Std., Aufstieg ca. 470 m)
Heute führt Sie Ihre Wanderung vom seit 1972 staatlich anerkanntem Erholungsort Wehlen zunächst am Elbufer entlang und dann hoch hinauf in den Nationalpark. Vom berühmtesten Wahrzeichen der Region, der Bastei können Sie den grandiosen Ausblick genießen oder eine Ausstellung historischer Landschaftsbilder besuchen. Weiter führt Sie Ihr Weg zum kleinen Kurort Rathen, wo sich Ihnen viele schöne Verschnaufmöglichkeiten bieten. In der einwohner- und flächenkleinsten Gemeinde Sachsens können Sie viele Fachwerkhäuser bestaunen bevor Ihre heutige Wanderung in Hohnstein endet. Schon seit 1928 war es Zentrum des Puppenspiels und noch heute wird hier diese Tradition gepflegt. Das Wahrzeichen von Hohnstein, die Burg befindet sich auf einem Sandsteinfelsen über der Stadt. Derzeit befinden sich dort ein Burgmuseum und ein Naturfreundehaus, die zu einem Besuch einladen.

Tag 4: Hohnstein – Altendorf (ca. 14 km, ca. 5 Std., Aufstieg ca. 450 m)
Ihre heutige Etappe führt Sie meist auf breiten Wanderwegen zum Brand, dem „Balkon der Sächsischen Schweiz“. Hier bietet sich Ihnen ein erster Blick auf die Schrammsteine, einer langgestreckten, stark zerklüfteten Felsgruppe. Über Stufen gelangen Sie nun in den Tiefen Grund und weiter auf den Mühlenweg nach Altendorf. Ihr heutiges Ziel bietet Ihnen erneut eine herrliche Aussicht auf die Schrammsteine.

Tag 5: Altendorf – Lichtenhainer Wasserfall (ca. 18 km, ca. 7 Std.)
Ein Großteil des Weges führt Sie heute über die Schrammsteine, die Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordern. Der Weg ins naturbelassene Kirnitzschtal führt Sie am Kleinen Dom und den Affensteinen vorbei in Richtung Neumannmühle zu Ihrem heutigen Etappenziel, dem Lichtenhainer Wasserfall. Der Bach wird in einem Staubecken gesammelt und für die Touristen wirkungsvoll als Sturzflut hinabfallen gelassen. Der Wasserfall und das gleichnamige Gasthaus waren bereits vor über 150 Jahren bei Wanderern und Touristen sehr beliebt.

Tag 6: Lichtenhainer Wasserfall – Schmilka (ca. 14 km, ca. 6 Std.)
Ihre Wanderung führt Sie heute zunächst durch den Großen Zschand, einem zerklüfteten Felsrevier mit engen bis sehr engen Schluchten. Das Trockental hat eine durchgehende Wasserführung und zur Zeit der Schneeschmelze oder bei starken Regenfällen bilden sich einzelne Wasserläufe oder kleine versumpfte Flächen. Weiter führt Sie Ihr Weg über den Großen Winterberg, dem höchsten rechtselbischen Berg nach Schmilka, einem früheren Schifferdorf. Der Grenzort zu Tschechien gehört zu Bad Schandau und bildet Ihr Tagesziel.

Tag 7: Schmilka, Abreise oder Verlängerung

Gesamtstrecke: ca. 69 km
Höhenmeter: ca. 590 m

Wegecharakteristik:
Die Etappen beinhalten viele Aufstiege – auch über Treppen und Stiegen. Dennoch ist der Malerweg touristisch gut erschlossen und somit auch für
Einsteiger bestens geeignet.

Hinweise:
Bei den Entfernungs-, Zeit- und Höhenangaben handelt es sich stets um ca.-Werte. Die Qualität von Aussichten ist grundsätzlich wetterabhängig.


Termine:
Reisebeginn jederzeit möglich

Reisepreis pro Person:
gepflegte Mittelklasse-Hotels/Pensionen
DZ € 275,00
EZ € 330,00

Leistungen:
- 6 Übernachtungen
- 6 x Frühstück
- Begrüßungsgeschenk
- Ansteck-Pin
- Je Zimmer ein Tourenpaket
- Sicherungsschein
- Servicehotline

Nicht enthaltene Leistungen:
- Kurtaxe in den Orten
- Tickets für den öffentlichen Personen-Nahverkehr

Zusatzleistungen (Preis p.P):
- 5 x Halbpension € 108,00 (keine HP in Altendorf mgl.)
- Gepäcktransfer (bei mind. 2 gemein. Reisenden) € 75,00

Zusatznacht in Pirna/Schmilka:
DZ € 40,00 / € 40,00
EZ € 52,00 / € 52,00

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